Die SF3038 (2016) bot für rund 200 € drei frei mischbare Plug&Play-Tunerslots sowie eine schaltbare 5-Volt-Speisung über eine Kabel-Tuner-Weiche für aktive DVB-T-Antennen – für die damalige Preisklasse ungewöhnlich flexibel ausgestattet. SF228 und SF128/138 waren einfacher positionierte Modelle ohne vergleichbare Besonderheiten.
Octagons erster Ultra-HD-Receiver. Wichtiger Hinweis aus dem Test: Trotz zweier Tunerslots lässt sich der zweite Slot nur mit einem aktiven Tuner gleichzeitig nutzen – in Summe sind also maximal drei aktive Tuner möglich, nicht vier, wie man bei zwei Doppeltuner-Slots vermuten könnte. Zur Nutzung als Kodi-Plattform siehe Kodi als Enigma2-Plugin.
Mit der SF8008 (2018) vollzieht Octagon den Wechsel zu einem HiSilicon-Quadcore-SoC (Huawei) – ein neues Entwicklerteam brachte laut Testvideo auffällig schnell funktionierenden HBBTV-Support mit. Die Varianten Single/Combo/Twin unterscheiden sich dabei nur in der ab Werk verbauten Tunerbestückung, nicht in der Platine selbst (siehe Modellvergleich 2019). Die SF8008 v2 (2020) ist eine überarbeitete Neuauflage, die SF8008 mini (2020) schrumpft das Gehäuse und bringt zusätzlich ein eigenes, über den Recovery-Loader bootbares Octagon-Linux-Betriebssystem (SX-Reihe) mit vorinstallierten IPTV-Apps als zusätzliche Multiboot-Option mit – ein Ökosystem-Detail, das sich von der reinen Enigma2-Welt abhebt.