Die Online-/Lokal-Flash-Funktion im OpenATV-Menü setzt voraus, dass bereits ein lauffähiges Enigma2-Image installiert ist. Bei einer komplett neuen Box, einem Herstellerungswechsel (z. B. von Original-Firmware auf ein Community-Image) oder einer "verbrickten" Box ohne bootfähiges Image braucht es stattdessen einen herstellerspezifischen Rescue- bzw. USB-Boot-Modus. Das Vorgehen unterscheidet sich deutlich zwischen den Herstellern.
⚠️ Diese Verfahren betreffen die Hardware-/Bootloader-Ebene der jeweiligen Box und ändern sich – anders als die OpenATV-Menüs – kaum über die Jahre. Trotzdem im Zweifel den aktuellen, boxspezifischen Forenthread gegenprüfen, da es modellabhängige Abweichungen gibt.
Betrifft u. a. DM520, DM525, DM7080, DM820 HD und weitere DreamOS-Modelle.
dm820.fritz.box) angezeigt wird..tar.xz vor) vorher herunterladen und entpacken – vorsicht bei manchen Packprogrammen: nur die äußere ZIP entpacken, die .tar.xz-Datei selbst wird im Rescue Loader direkt hochgeladen, nicht weiter entpackt.Betrifft u. a. Duo2, Solo2, Solo4K und weitere VU+-Modelle.
vuplus bzw. VU+ beginnt und im Unterordner die konkrete Box-Bezeichnung trägt.Gigablue-Boxen bieten meist beide oben beschriebenen Wege:
Gigablue-Ordner (mit passendem Unterordner für das Boxmodell) auf den Stick kopieren, in den vorderen USB-Port der ausgeschalteten Box stecken, Box einschalten. Erscheint der Update-Countdown, die Standby-/Power-Taste vorne am Gerät drücken (Zeitfenster typischerweise rund 10 Sekunden), um das Flashen zu starten.Das grundsätzliche USB-Stick-Verfahren gilt sinngemäß auch für andere Community-Images wie OpenPLi – hier ist allerdings zu beachten, dass nicht jedes Image für jede Box verfügbar ist; auf der jeweiligen Downloadseite vorher prüfen, ob das eigene Modell unterstützt wird.
In allen Fällen startet nach dem ersten Boot mit dem neuen Image der reguläre Einrichtungsassistent (Videoausgang, Auflösung, Bildwiederholrate, Sprache, Tuner-Grundkonfiguration, Sendersuchlauf). Bei nur einem angeschlossenen Satelliten empfiehlt es sich, beim automatischen Satelliten-Scan direkt auf "Einzeln" statt der automatischen Diseqc-Erkennung zu wechseln, um unnötige Fehlversuche an nicht vorhandenen Positionen zu vermeiden.