Viele Companion-Apps (siehe Remote-Control-Apps im Überblick) können nicht nur im heimischen WLAN, sondern auch von unterwegs auf die Box zugreifen und streamen – vorausgesetzt, es besteht ein sicherer Tunnel ins Heimnetz. Der gängigste Weg dafür ist eine VPN-Verbindung über den heimischen Router, z. B. eine FRITZ!Box.
Stand: 2026. Die grundsätzlichen Schritte (VPN-Benutzer auf dem Router anlegen, Zugangsdaten in der App hinterlegen) sind über die Jahre stabil geblieben. Neu seit FRITZ!OS 7.50: Statt des klassischen IPsec-Verfahrens lässt sich auf aktuellen FRITZ!Box-Modellen auch WireGuard direkt einrichten – deutlich einfacher zu konfigurieren, aber nicht von jeder älteren App/jedem älteren Gerät unterstützt. Ältere FRITZ!Box-Modelle bzw. Apps ohne WireGuard-Unterstützung nutzen weiterhin IPsec/IKEv2.
In den VPN-fähigen Companion-Apps (historisch gezeigt an e2Remote Pro/Enigmote) lässt sich pro Profil/Box eine eigene VPN-Konfiguration hinterlegen – dadurch lassen sich z. B. für mehrere Boxen an unterschiedlichen Standorten (eigene Wohnung, Familie, Freunde) jeweils eigene VPN-Zugänge verwalten. Übliche Zusatzoption: automatisches Trennen, sodass der VPN-Tunnel nur besteht, während die App tatsächlich aktiv genutzt wird, statt dauerhaft im Hintergrund verbunden zu bleiben.
Ist die Verbindung eingerichtet, baut die App bei fehlendem WLAN (z. B. unterwegs über Mobilfunk) automatisch den VPN-Tunnel auf und verbindet sich darüber mit der Box – Streaming läuft dabei in aller Regel transkodiert, um die geringere verfügbare Bandbreite unterwegs zu berücksichtigen.